die attrektive Frau bei Will gestern im Chatt

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die attrektive Frau bei Will gestern im Chatt

Beitrag  Autonomie am Mo Okt 19, 2009 4:35 am

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19.10.2009 | 03:56 Uhr


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Inhalt.

Protokoll: Chat mit Güner Balci
Sendung vom 18.10.2009, 21.45 Uhr
Nach der Sendung hat sich die Journalistin Güner Balci im Chat bei ANNE WILL Ihren Fragen zum Thema "Keine Chance für Ali und Ayse - Gemüse verkaufen statt Karriere machen?" gestellt. Hier ist der Wortlaut des Gesprächs nachzulesen.

Kivanc: Frau Balci finden Sie nicht, dass Ihre populistischen Aussagen der Gesellschaften schaden? Die Integrationsproblematik geht nicht allein von den "Ausländern" aus!



Güner Balci: Nein, ich finde, dass es viel zu wenig Menschen gibt, die die Probleme so offen und ehrlich beim Namen nennen, so wie ich das tue. Über die Defizite der deutschen Gesellschaft wird ja schon genug gesprochen.

Gast42: Warum, Frau Balci, glauben Sie, wollen viele Türken unter sich bleiben und verbieten ihren Töchtern eine Heirat zum Beispiel mit einem Deutschen?

Balci: Weil das die Macht der Familie schwächt. Es dient zum Erhalt der Heimatkultur, der archaischen Heimatkultur.

Gast22: Hat Ihrer Meinung nach Herr Mutlu die Augen verschlossen vor der Realität?

Balci: Er redet nicht gerne über die Probleme in der Migrationsgesellschaft. Nur wenn er absolut dazu gezwungen wird. Ansonsten gibt er gerne der deutschen Gesellschaft die Schuld.

Gast25: Frau Balci - inwiefern ist Ihre eigene Kindheit und Geschichte repräsentativ? In der Sendung wurde viel über türkische Immigration gesprochen. Was ist mit den vielfach deutlich anderen Kulturen in Pakistan, Indien, Afghanistan, Libyen, Iran oder gar in Afrika? Ihnen, einer starken, schönen jungen Frau kann man die Herkunft nicht ansehen. Welche Chancen haben weniger gut gestellte Einwanderer?

Balci: Leider ist meine Geschichte nicht repräsentativ, wie man sieht. Aber die Chancen haben alle, die hier leben dürfen.

Tristan: Frau Balci, ich halte Ihre Haltung für die richtige. Wie groß schätzen Sie die Zustimmung ein, die Ihnen aus den türkischen und arabischen Communities entgegenkommt?

Balci: Es ist eine kleine, aber eine zunehmende Zustimmung, habe ich festgestellt.

Gast16: Wie kann man Sie unterstützen?

Balci: Ja, bitte informieren Sie sich bei "Madonna Mädchenkultur e.V". Im Netz finden Sie das unter http://www.madonnamaedchenpower.de

Gast10: Frau Balci, Sie sehen viele Probleme sehr klar. Haben Sie die Möglichkeit in der Politik Einfluss zu nehmen?

Balci: Ich glaube, dass ich durch meine Berichterstattung Menschen in ihrer Meinungsbildung beeinflussen kann, auch Politiker.

Gast17: Frau Balci, Ihr populistischer Beitrag für die Sendung Panorama wurde auf nahezu allen deutschsprachigen, rechtsradikalen Seiten empfohlen. Freut Sie das?

Balci: Das hindert mich nicht daran, als Journalistin weiterhin der Wahrheit verpflichtet zu sein. Sowas ist nicht schön, aber das muss ein Journalist hinnehmen. Leider.

Gast30: Guten Abend, Frau Balci. Zunächst einmal ein großes Kompliment für Ihren Auftritt in der Sendung. Glauben Sie, dass die fehlende Fähigkeit zur Selbstkritik und ein vollkommen übersteigerter Patriotismus bei den türkisch- und arabischstämmigen Mitbürgern ein wesentlicher Grund dafür ist, warum es so wenige positive Beispiele wie Sie gibt?

Balci: Absolut.

Gast11: Liebe Frau Balci, wie können wir helfen, dass sich an Schulen etwas ändert. Insbesondere, was können wir als Eltern, als "deutsche" Eltern tun?

Balci: Trauen Sie sich, kritisch mit den Problemen, die da sind, umzugehen. Und sie können sich damit auch für die Probleme der Migrantenkinder verantwortlich fühlen.

Gast54: Frau Balci, wie kann man türkische und muslimische Mitbürger davon überzeugen, dass eine Integration sinnvoll wäre?

Balci: Leistung muss belohnt werden. Jeder, der bereit ist sich zu integrieren, soll dafür eine Anerkennung bekommen.

kala: Würde eine Quotenregelung - zum Beispiel maximal fünf Prozent Immigranten pro Stadtteil oder maximal zehn Prozent pro Schulklasse - ein Mittel sein, um die Integration erfolgreicher zu gestalten? Schließlich wären die Einwanderer dann eher gezwungen, sich mit Deutschland auseinander zu setzen, eher im Vergleich zu "Ghetto"-Stadtteilen oder –Schulen?

Balci: Also zehn Prozent oder auch zwanzig Prozent pro Schulklasse wäre in den Schulen sinnvoll. Aber in den Stadtteilen - das wäre wenig sinnvoll.

Gast50: Frau Balci, wie kommt es, dass wir auf dem privaten Wohnungsmarkt keine Wohnung bekommen, sondern gezwungen werden eine Wohnung über eine Wohnbaugesellschaft zu bekommen. Ich will nicht mit meinen türkischen Mitbürgern zusammen glucken, leider werde ich dazu gezwungen.

Balci: Selbst mit passiert so etwas auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Da müssen Sie auf einen anderen Anbieter ausweichen.

Guest80972: Frau Balci, wie sehen Sie die Frage eines islamischen Feiertags in Deutschland? Würden Sie die Einführung eines solchen Feiertages befürworten, oder eher nicht?

Balci: Völlig überflüssig.

Gast59: Frau Balci, welche Maßnahmen müssten getroffen werden, damit sich Migranten mehr als Teil der deutschen Bevölkerung ansehen?

Balci: Ich befürworte die Sanktionsvorschläge von Herrn Buschkowski absolut. Und wer sich dann immer noch nicht zugehörig fühlt, der kann sich ja mal überleben, wo er sich zugehörig fühlt.

Bush-Supporter: Ist der Islam demokratisierbar?

Balci: Der Islam schon - aber der Großteil der Muslime nicht.

Akin: Warum gibt es in den Medien eigentlich keine (deutlich hörbaren) männlichen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die die Probleme so deutlich benennen wie Sie, Frau Kelek, Frau Ates und andere Frauen?

Balci: Ich glaube, das liegt daran, dass sich zuwenig Männer emanzipiert haben von diesen Kulturen und Traditionen, auch daran, dass Ihnen die Probleme der Frauen egal sind. Und daran, dass sie um die Anerkennung in der türkischen Community buhlen.

irina: Anne Will hat noch angesprochen, ob das Problem möglicherweise beim Islam liegt, was meinen Sie dazu?

Balci: Der Islam macht auch einen Großteil des Problems aus. Zusammen mit Traditionen ist das die problematische Mischung.

sarhan: Können Sie nachempfinden, dass Türken trotz guter Studiennoten nur schlecht in den Arbeitsmarkt integriert werden?

Balci: Ich würde sagen, selbst schuld. Denn wenn der eine mich diskriminiert, muss mich nicht gleich der andere auch diskriminieren.

Gast35: Liebe Frau Balci, ich hoffe, man wird Sie noch in vielen Sendungen sehen, um die Menschen aufzurütteln. Was sagen Sie türkischen Migranten zu Erdogans Aufruf, sich nicht zu assimilieren? Und was halten Sie von der Aussage von Kenan Kolat: Lieber Partizipation statt Integration?

Balci: Ich finde das peinlich. Ich finde sowohl Erdogans Auftritt peinlich als auch Kolats Forderung. Sie sind für einen Großteil der türkischstämmigen jungen Männer in Deutschland eine Zumutung. Von denen fühlen sich viele hier gar nicht vertreten.

Gast78: Frau Balci, können Sie bitte zu meiner folgenden Aussage Stellung nehmen: Es heißt immer, Integration, die Ausländer müssen sich integrieren! Ja, wollen wir doch, aber was kommt denn von der Seite vom Deutschen Staat zur Hilfe von Integration. Meiner Ansicht nach nichts.

Balci: Deutschland ist das Land, in dem jeder die Möglichkeit hat, sich individuell frei zu entfalten. Ein größeres Geschenk kann ich mir nicht vorstellen.

sarhan: Hallo, Frau Balci, setzt die Fähigkeit, sich zu integrieren nicht auch eine Integrationsakzeptanz voraus? Wie waren Ihre Erfahrungen?

Balci: Meinen Sie Integrationsakzeptanz der deutschen Gesellschaft? Ich finde, dass die deutsche Gesellschaft eine viel zu tolerante Gesellschaft ist.

Gast34: Frau Balci, wurden Sie denn je persönlich von rechten Pöblern belästigt? Das ging vorhin nicht so ganz klar hervor.

Balci: Sie waren kurz davor. Aber dann habe ich mich mit denen unterhalten. Und man kann teilweise mit ihnen sprechen. Nicht mit allen.

Gast96: Sehr geehrte Frau Balci, wie beurteilen Sie die Rolle von islamischen Verbänden wie der türkischen DITIB bei der Integration? Wirken sie gezielt einer Integration entgegen?

Balci: Ja. Die DITIB möchte seine Schäfchen bei sich behalten. Im Vordergrund steht die Erhaltung des Türkentums und das Bekenntnis zum türkischen Islam.

Gast26: Frau Balci, und von türkisch-islamischen Pöblern - wurden Sie da belästigt?

Balci: Ja. Häufiger.

Akin: Bildung ist für mich in erster Linie individuelle Anstrengung und weniger ein Geld-Problem. Welche Anreize gäbe es denn, diese individuelle Anstrengung Schülern aus Problemvierteln "schmackhaft" zu machen?

Balci: Wenn Sie zusätzlich zur schulischen Bildung die Möglichkeit bekämen, sich kreativ und künstlerisch zu entfalten. All das, was auch in einem bürgerlichen Bildungsinteresse besteht.

Gast2: Frau Balci, da Sie ja von sich annehmen, sich positiv integriert zu haben: Wann ist man positiv integriert? Etwa ab dem Zeitpunkt, wo man sich negativ gegen die eigene Herkunft aufstellt?

Balci: Ich bin stolz auf meine Herkunft, habe sie auch nie verleugnet, trotzdem bin ich Deutsche. So, wie jemand deutsch ist, der einen polnischen Nachnamen hat.

Chat-Moderator: Vielen Dank, liebe Chatter für Ihre Fragen. Leider konnten auch heute nicht alle Fragen beantwortet werden, wir hoffen aber, dass Sie Ihre oder eine ähnliche beantwortet gefunden haben. Für heute verabschieden wir uns von Ihnen, von wo auch immer Sie kommen, wo auch immer Sie wohnen, welcher Religion auch immer Sie angehören. Wir wünschen Ihnen eine Gute Nacht und einen guten Start in die neue Woche. Auf Wiedersehen beim nächsten ANNE-WILL-Chat.

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Zusatzinformationen.


Zur Person
Güner Balci
Geboren am 9. Februar 1975 in Berlin, Studium der Erziehungs- und Literaturwissenschaft, anschließend Sozialarbeiterin in Projekten zur Gewalt-Prävention in Berlin-Neukölln. Später arbeitet Balci als Fernsehjournalistin für ARD und ZDF, darunter mehrere Jahre für die Sendung "Frontal 21". Im September 2008 erschien ihr erster Roman "Arabboy - Eine Jugend in Deutschland oder Das kurze Leben des Rashid. A.".

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW



Unbedingt genau beobachten , was diese nette hochintelligente Frau von sich gibt, die ist ja in jeder Hinsicht geradzu zum verlieben. Very Happy

Das wird nun so weitergehen, die Dämme sind gebrochen.

Very Happy sunny cheers lol!

Gruß
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Re: die attrektive Frau bei Will gestern im Chatt

Beitrag  Autonomie am Mo Okt 19, 2009 4:40 am

..ATTRAKTIV....natürlich...so ein Fauxpass Crying or Very sad

Aber der Chatt, diese Sendung und vor allen diese attraktive Frau gefiel mir ungemein. Very Happy

Diese Augen, diese Stimme, ein Juwel ,ein durch und durch sinnerweiterndes Wesen. Smile

Freude über alles. Laughing

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